Hallo Freunde, anbei mal ein etwas anderer Terminhinweis: Für alle Vinyl-Freaks findet ab Donnerstag dieser Woche ein Raritäten-Verkauf statt. Ich kann Euch versichern, daß man dort als Liebhaber elektronischer Dance-Musik wirklich ganz besondere Platten bzw. CD's ergattern kann.
 
beste Grüße, mauro
 
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Falls Du unten keine Einladung siehst, clicke bitte hier: www.subradio.de/cs.html
 

 

 

 

 

M E D I E N Z E N T R U M B R E M E M
PRESSEMITTEILUNG
CHRISTINA LISSMANN
DAS HERBARIUM DES HERAKLIT
AUSSTELLUNG: 09.09.05-08.10.05
ERÖFFNUNG: 09.09.05 um 19 h
ERÖFFNUNGSREDE: Gunnar F. Gerlach Kunstwissenschaftler/ Hamburg
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Die Fragmente Heraklits sind einzigartige Dokumente der Philosophie des
griechischen Philosophen. Sie gelten als schwierig und bedeutungsvoll.
Die meisten Erklärungen, die die Wissenschaftler ihnen gegeben haben, sind hinzu getragene
Deutungen und rein spekulative Mutmaßungen.
Die Ausstellung „Das Herbarium des Heraklit“ bringt endlich einwenig Licht in die unzugängliche Welt
des Philosophen. Erst durch die Wiederentdeckung eines der berühmtesten Herbarien der Welt,
findet die Wissenschaft einen neuerlichen Zugang zu dem sonst so hermetischen Werk. Die
Ausstellung zeigt die kostbare Sammlung einzigartiger Blüten und seltener Gewächse, die Heraklit in
einsamen Stunden zusammengestellt und durch besondere Konservierungs-Techniken der Nachwelt
erhalten konnte.
Wie auch in ihren Videoinstallationen geht es der Medienkünstlerin um subtile Irritationen der
Wahrnehmung und der damit einher gehenden Hinterfragung von Wissen.
Das hier vorgestellte Verfahren kann als „umgekehrte Hermeneutik“ bezeichnet werden. Wo sonst
Texte, Kunstwerke erklären, versucht die Ausstellung Texte verständlich zu machen. Visuelle
Erfahrungen werden somit intellektuellen Erkenntnissen gleichgesetzt und definieren Verstehen
ganzheitlich neu.
Die in Chicago geborene Medien-Künstlerin Christina Lissmann realisiert beispielsweise
Rauminstallationen wie monitor mirror space oder Brave New World als begehbare Monitor-
Spiegel-Installationen und Konzeptkunst-Projekte wie jüngst emotional rescue. In zahlreichen
Filmen dokumentierte sie zeitgenössische Philosophen und Künstler. Sie studierte
Philosophie, Kunstgeschichte und Ethnologie und promovierte über „Der Traum bei
Nietzsche.“ Christina Lissmann lebt und arbeitet in Köln.

 

Arbeiten von Christina Lissmann:

http://www.kult-lab.de/arc/tina/Vol1.pdf

http://www.kult-lab.de/arc/tina/Vol2.pdf

http://www.kult-lab.de/arc/tina/Vol3.pdf

http://www.kult-lab.de/arc/tina/einladungbremen.pdf