Syrien, die Welt und der Krieg

MASSENMÖRDER APPELLIERT AN WELTGEMEINSCHAFT

Anne will dann nur noch zu Mutti. Wetten, dass ?


Quelle: KenFM - https://www.facebook.com/KenFM.de +

am 29.8.2013 before Banker's WWWIII




MASSENMÖRDER APPELLIERT AN WELTGEMEINSCHAFT

„Es fällt mir schwer einzugestehen, dass ich ein Diener des Kapitalismus geworden bin, den ich stets ablehnte. Ich wurde einer seiner Geheimpolizisten. Die CIA ist schließlich nichts anderes, als die Geheimpolizei des amerikanischen Kapitalismus, die Tag und Nacht die politischen Dammbrüche zuschaufelt, damit die Aktionäre der in den armen Ländern operierenden US-Gesellschaften weiterhin Gewinne einstreichen können. Der Schlüssel zum Erfolg der CIA sind die zwei oder drei Prozent der Bevölkerung der armen Länder, die den Löwenanteil bekommen - und die bis heute fast überall mehr verdienen als 1960, während für die marginalisierten 50, 60 oder 70 % der Bevölkerung immer weniger abfällt."

Diese Zeilen schrieb am 28. Oktober 1968 der CIA-Agent Philip Agee in sein Tagebuch. Er war 1957 in die „Firma“ eingetreten, nachdem er gerade sein College-Studium beendet hatte.

Agee entschloss sich damals aus idealistischen Motiven, dem amerikanischen Auslandsgeheimdienst beizutreten. Wie er später bekundete, war er damals extrem naiv der CIA-Propaganda auf den Leim gegangen. Für ihn war die CIA damals noch ein Werkzeug, das dazu geschaffen worden war, um Despoten und totalitäre Regimes weltweit durch Demokratie und Bürgerrechte zu ersetzen.
Über Jahre erkannte der Mann dann, dass die CIA das exakt gegenteilige Ziel verfolgte. Was ihn zum Whistleblower werden ließ. Philip Agee wurde der Edward Snowden der 70iger.

http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Agee

Seine Abrechnung mit der CIA erschien später unter dem Titel „CIA Intern. Tagebuch 1965-1974“
http://www.booklooker.de/app/result.php?sortOrder=preis_total&setMediaType=0&titel=CIA+intern&
Dieses Buch ist aktueller denn je, ein MUSS. Es beinhaltet Basiswissen. Das, was Agee als Teil des staatlichen Terrornetzwerkes CIA damals erkannte und als Augenzeuge niederschrieb, gilt nach wie vor. Die CIA war und ist Teil eines US-amerikanischen Gewaltapparates, dessen mächtigste Geheimdienstabteilung wiederum die NSA ist.

Die Hauptaufgabe der NSA ist, Informationen zu beschaffen. Egal, wie. Die NSA knackte z.B. 2012 die Verschlüsselung des UNO-Gebäudes in New York und hörte ab diesem Zeitpunkt alle Beamte ab, die dort zusammen kamen.
Die UNO repräsentiert die Weltgemeinschaft. Das Verwanzen des UNO-Gebäudes ist ein Schlag ins Gesicht der Welt und drückt aus, was die USA von dieser Welt hält. Wenig. Um nicht zu sagen: Nichts. Wer seine Freunde bespitzelt, für den sind die bespitzelten keinen Freunde. Basta.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-spionierte-in-der-UNO-Zentrale-1942243.html

Lassen wir uns nicht täuschen - die Auftraggeber der UN-Bespitzel-Operation sind immer noch auf freiem Fuß. Sie nutzen im Moment exakt dieselben Strukturen, um die „Restweltgemeinschaft“ jetzt mit „Fakten“ über den Status quo in Syrien zu versorgen. Das zu erreichende Ziel dieser Serviceleistung wurde aber schon beschlossen: Krieg.
http://www.sueddeutsche.de/politik/reaktion-auf-mutmasslichen-giftgas-einsatz-usa-planen-kurzen-militaerschlag-gegen-syrien-1.1755503

Die USA planen einen kurzen Militärschlag gegen einen Staat, dessen vom Volk gewählter Präsident nicht bereit ist, sich dem amerikanischen Wirtschaftssystem bedingungslos anzuschließen. Dieser Anschluss, ohne Wenn und Aber, würde für Syrien das bedeuten, was wir in der „freien“ - und von einer Handvoll US-Multis beherrschten - Konsumwelt als feindliche Übernahme bezeichnen. 147 Großkonzerne kontrollieren die Welt.
http://www.fr-online.de/wirtschaft/maechtige-konzerne-147-unternehmen-kontrollieren-die-welt,1472780,11055250.html

Simple Fragen:

Wo haben die meisten Global Player ihren Stammsitz? In den USA. Man kann das nicht wegdiskutieren. Es ist Realität.
Da dieses System als eine Art Autobahn aufgebaut ist, deren Spuren, je weiter man ihnen folgt, stillgelegt werden, sprich: am Ende alle auf nur eine Spur verengt werden, ist der auftretende Nebeneffekt eben kein Zufall, sondern das eigentlich angestrebte Ziel. Eine globale Monopolstellung. Auf allen Kerngebieten.

Von der Autobahn wissen wir, was eine solche Verengung zur Folge hat. Kilometerlange Staus. Dieser Stau, dieser Stillstand, ist das Ende der Demokratie. Wir müssen uns also entscheiden: Weiterfahren oder die Autobahn verlassen. Wenn es nicht mehr anders geht, zu Fuß.
Auch Jakob Augstein hat das begriffen und in seinem aktuellen Buch „Sabotage“ zusammengefasst.
http://www.ebook.de/de/product/21010164/jakob_augstein_sabotage.html?

Freiheit und Demokratie? Oder Kapitalismus und Staatsterror? Beides, Demokratie und Staatsterror, sind auf Dauer in etwa so machbar, wie ins Wasser zu gehen, ohne dass dies einem ab Punkt X bis zu Hals steht.
Staatsterror heißt heute Terrorbekämpfung.
Für die Staatsterroristen der NSA, die im Auftrag des Pentagon - und damit der amerikanischen Eliten - handeln, existieren keine Gesetze, die sie übertreten und damit brechen könnten. Die Staatsterroristen von NSA & Co wähnen sich über dem Gesetz.

Wer das einmal verstanden hat, hat mehr kapiert als 93 % der Menschen, auch in der - immer noch unter Teilen des Besatzungsrechts stehenden – BRD,
http://www.youtube.com/watch?v=ZzHm0AsG6cc
die glauben, Politik dekodiert zu haben, nur weil sie regelmäßig den entsprechen Teil in ihrer Tageszeitung überfliegen.

Was aber bleibt von den Inhalten hängen? Was ist überhaupt an Vorwissen bekannt? Wie weit reicht der Blick über den Tellerrand tatsächlich hinaus? Welche Ahnung hat der klassische Konsument von der Mechanik der Nachrichten und der Rolle des Mediums, das diese präsentiert? Ein Massenmedium.

Alle staatlichen Massenmedien dienen weniger der Versorgung der Bevölkerung mit neutralen Informationen, sondern nahezu durchgängig der Lenkung des Wahlvolkes durch die einseitige Auswahl der Quellen. Diese Quellen werden sehr, sehr oft vom Staat selber ins Leben gerufen und tarnen sich dann als NGOs. Non-governmental organizations (Nichtregierungsorganisationen).
Echte NGOs werden, wenn sie es geschafft haben, tatsächlichen Einfluss auf die Massen zu gewinnen, in X Fällen vom Staat und seinen Organen, oft Stiftungen oder Vereinen, unterwandert.

Wie neutral sind beispielsweise die "Reporter ohne Grenzen"?

Das kann man sich bei der deutschen Sektion denken. Auf der Liste der Kuratoriumsmitglieder finden wir ausschließlich voll etablierte Pressevertreter. Das, was diese Menschen gewollt oder ungewollt publizieren, nennt man „kritischen Wohlfühljournalismus“. Er geht nie bis an die Schmerzgrenze. Er drückt sich um eine finale Bilanz, die das eigene Tun hinterfragen würde. Die offen bekennt, dass fast alle Pressevertreter nur im Rahmen ganz bestimmter Möglichkeiten publizieren können. Sie bleiben ein Rädchen im System. Das Überleben dieses Systems ernährt sie. Pressefreiheit beginnt mit der inneren Pressefreiheit.
http://www.youtube.com/watch?v=AzFF4ChX0A4

„Journalismus ist, etwas zu veröffentlichen, von dem andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda“

Diese Aussage stammt von George Orwell. Einem Mann, der auch Romane schrieb. Aber eben auch für die BBC arbeitete.
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell

An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch Dagmar Reim, die immer-noch- und schon-wieder-Intendantin des RBB, also dem Hauptstadtsender zu Berlin, mal im Kuratorium von "Reporter ohne Grenzen" saß. Was freie Presse für die Dame mit dem gestellt warmherzigen Gesichtsausdruck bedeutet, ist allgemein bekannt. Bei Anruf von außerhalb: Umschnitt. Reim hat eben ihre ganz eigene Definition von „journalistischen Standards“.
http://www.ardmediathek.de/ndr-fernsehen/zapp/politische-einflussnahme-beim-rbb?documentId=13806612
http://www.youtube.com/watch?v=LqshC9gNsGk

Aber auch beim ARD-Nachrichten-Flaggschiff „Tagesthemen“ wird reagiert, wenn der Anruf nur von weit oben genug kommt. So wird die proamerikanische Propaganda dieser Tage zur Causa Syrien derart dreist betrieben, dass man sich die Frage stellen muss, was Joachim Friedrichs dazu wohl gesagt hätte.
So gab am 26.8.2012, als Syrien das Hauptthema der Tagesthemen war, die Frontfrau Caren Miosga in ihrer Anfangsmoderation gleich den Einleitungssatz von sich:

„Seit über zwei Jahren wird in Syrien Krieg geführt, seit über zwei Jahren sterben Menschen, wohl mehr als Hundertausend, und seit über zwei Jahren hält sich der Rest der Welt raus.“

http://www.ardmediathek.de/das-erste/tagesthemen/tagesthemen?documentId=16773624

Bitte, was?

Der Rest der Welt hält sich raus aus Syrien? Um es klar zu sagen: Es ist nicht so, dass man in der Tagesthemen-Redaktion nicht genau wüsste, dass der Rest der Welt sich eben auf gar keinen Fall aus Syrien heraushält, sondern im Gegenteil: Vor allem die USA - direkt oder indirekt über ihre gekauften Schlägertyp-Staaten Katar oder Saudi-Arabien - das Land mit arabischen Söldnern und Waffen infiltrieren,
http://www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syrien-rebellen-erhalten-waffenlieferung-aus-dem-ausland-1.1703137
bzw. in Grenzländern ganze Ausbildungscamps für Menschen betreiben, die, wenn sie jedoch vom Feind dort ausgebildet würden, Terroristen hießen und mit Drohnen gejagt würden.
http://www.stern.de/politik/ausland/syrien-konflikt-us-armee-bildet-rebellenkaempfer-aus-2028550.html

Miosga & Co sind sehr wohl im Bilde. Nur wird immer, wenn ein US-Angriffskrieg angeschoben wird , deutschen Redaktionen in deutschen Leitmedien - subtil oder weniger subtil - nahe gelegt, ihre Berichterstattung dahingehend anzupassen, dass beim Stammpublikum z.B. der Tagesthemen, der halbintellektuellen Oberschicht mit geschlossenem Weltbild, bestehende Vorurteile bestätigt werden. In diesem Fall:

Syrien = barbarisch-arabisch, primitiv, unwert, reif für die Entsorgung auf dem Müllhaufen der Geschichte.

USA = Wiege der Demokratie, christlich-jüdisch geprägt, Hüter und Garant der Menschenrechte, unerreichtes Ideal aller Zivilisationen.


Neben den USA, Katar und Saudi Arabien, engagieren sich auch Russland und der Iran auf syrischem Boden.
Beide Länder sind seit Jahrzehnten Partner der Syrer. Nicht aus taktischen Gründen, die mit der Krise an Wert gewannen.
Die UDSSR unterhielt während des gesamten Kalten Krieges ein freundschaftliches Verhältnis zur Syrien. Syrien war nicht Teil des Warschauer Paktes. Im Gegenteil. Man war blockfrei. Und damit frei zu kooperieren, mit wem man es für die eigene Zukunft für produktiv hielt.

Syrien kaufte nicht nur Waffen aus der UDSSR. Damaskus importierte vor allem Ideologie. So entstanden ganz nebenbei rund 200.000 syrisch-russische Familien.
Der Iran dagegen ist als schiitischer Staat schon aus religiösen Gründen mit Syrien verbunden. In beiden Ländern ist der schiitische Islam Teil der Leitkultur.
http://www.sueddeutsche.de/politik/sunniten-gegen-schiiten-nahoestlicher-weltkrieg-1.1685634
Hier gibt es einen Zusammenhalt, der vielleicht mit dem der Protestanten bei uns vergleichbar ist.

Die Schiiten werden von den Sunniten oft ähnlich behandelt, wie die Protestanten von der katholischen Kirche in Rom: Von oben herab. Als Christen zweiter Klasse. Verirrte Schafe. Vom Weg abgekommen.

Diese Form religiösen Mobbings im Islam hat syrische und iranische Schiiten zusammengeschweißt wie Kohlefasergewebe nach einer Hitzebehandlung.
http://tinyurl.com/odp4afd

Die geopolitische Realität sieht dann so aus: Syrien war einer der sieben Staaten, der im Pentagon nach 9/11 genannt wurde, um den Nahen Osten im Sinne der USA neu zu „justieren“. Der damalige Präsident und heutige Kriegsverbrecher G.W. Bush hatte den Auftrag bekommen, den Irak, Syrien, Libyen, Somalia, Sudan und final den Iran anzugreifen, platt zu machen und im Anschluss als Rohstofflager an das US-amerikanische Wirtschaftssystem anzudocken.

Der Vier-Sterne-General Wesley Clark, der diesen verbrecherischen Plan damals mit umsetzen sollte, aber als hoher Militär darin keinen Demokratieexport erkennen wollte, sagte das später auch so. Öffentlich. Im Jahre 2007.
http://www.youtube.com/watch?v=kkE8Gp-nWEs
Sehen wir uns heute die geopolitische Landkarte an. Welches Land ist denn noch übrig, das von den USA nicht inzwischen aus „humanitären“ Gründen überfallen wurde, wie es Clark offen zugab.

Syrien ist 2013 einfach fällig, damit die Vereinigten Staaten sich endlich den Jackpot schnappen können: Den Iran.
KenFM hat diesen, vor Jahren in US-Think Tanks erdachten, NWO-Plan schon lange erkannt und ausgesprochen.
http://www.youtube.com/watch?v=v0icnsJVv5Y

Der lange geplante und jetzt vorbereitete Plan, Syrien zu überfallen, ist in Wahrheit eine Falle für den Iran. Die USA versuchen alles, um den an Öl- und Gasvorkommen reichen Iran über Bande endlich in einen Krieg zu verwickeln, um dieses Land bombardieren zu können.

30 Jahre Schah-Freie-Zone müssen genug sein.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39685795.html
Und in der Straße von Hormus kreuzen immer eine Handvoll US-Flugzeugträger auf sogenannten Routinefahrten.
http://www.fr-online.de/politik/iran-konflikt-us-flugzeugtraeger-passiert-strasse-von-hormus,1472596,11496332.html

Wie der als nächstes geplante Irankrieg ausgehen könnte, was er für die Stabilität der Welt bedeutet, kann man nachlesen. Bei Michael Lüders.
http://www.youtube.com/watch?v=Zud77Szblas
http://tinyurl.com/q43zyh3


Natürlich spielt Israel bei diesem Irankrieg eine entscheidende Rolle, wie es auch glaubt, vom Sturz Assads profitieren zu können.

Man muss sich klar darüber sein, wer hier hinter den Kulissen gegeneinander antritt.
Israel ist ein Land von der Größe Hessens, das 13 Milliarden für Rüstung gegen den Iran ausgibt, der wiederum grösser als Frankreich und Deutschland zusammen ist, aber dessen Rüstungsetat bei 10 Milliarden endet.

Der Iran leidet unter einem Embargo, das als das schärfste, das je gegenüber einer Nation nach dem Zweiten Weltkrieg ausgesprochen wurde, bezeichnet werden muss. 60 Millionen Iraner hat das aber nicht gegen die eigene Regierung aufgebracht, obwohl diese alles andere als beliebt ist. Die Iraner wissen aus der eigenen Geschichte, dass ein Sturz von außen sie keinesfalls in die neue Freiheit führen würde. Der Iran bekäme nur einen neuen/alten Sklavenhalter. Die USA bzw. deren Ölkonzerne. Wie schon 1953, als die Demokratie im Iran durch die CIA weggeputscht wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax

In Israel ist die Lage ebenfalls angespannt. Die ultra-rechte Regierung, religiös ähnlich verblendet, wie man das den Mullahs in Teheran vorwirft, ist chronisch pleite. Der größte Teil geht in die Rüstung, also auch an US-amerikanische Rüstungskonzerne. 2/3 des verbleibenden Restes pumpt die Regierung dann in den Bau sündhaft teurer illegaler Siedlungen, die permanent bewacht werden müssen, oder aber hält davon 20% der Bevölkerung aus, die als ultra-orthodoxe Juden nicht arbeiten, sondern sich voll und ganz dem Studium der Tora verschrieben haben.

Dieses Leben auf Kosten des Staates führt im gelobten Land zu immensen sozialen Spannungen, die sich - „Hellersdorf-Style“ - an Juden aus dem Ausland entladen, wenn deren Teint an den von Obama erinnert. Du darfst kein Palästinenser sein, um in Israel alle demokratischen Rechte in Anspruch nehmen zu können. Nur, wenn du schwarz bist, nützt dir auch die Kippa nichts. Zionistischer Rassismus 2013.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/aethiopiens-letzte-juden-emigrieren-mit-aktion-taubenfluegel-nach-israel-a-919152.html

Und in dieser Situation planen die US-Eliten, ohne die Israel rein wirtschaftlich nicht überleben würde, einen Krieg gegen Syrien, um damit den Iran in einen Konflikt zu locken.
Käme es dazu, hätte Israel solo nicht den Hauch einer Chance, den rund 2000 km entfernten Iran zu vernichten. Da nützen auch die rund 300 eigenen Atomsprengköpfe nichts. Ein Krieg kann nur mit Hilfe der USA ausgeführt werden. Hier kämen dann erstmals XXL-Bunkerbrecher zum Einsatz, deren Ziel es wäre, die Atomanlagen des Iran zu zerstören. Das aber wäre nicht das finale Aus für den latenten Wunsch einer Regionalmacht wie dem Iran, an Kernwaffen zu kommen. Im Gegenteil. Der Iran würde im Anschluss alles unternehmen, um einem erneuten Angriff in Zukunft für alle Zeiten zu entgehen. Es würde sich dann 100%ig Atomwaffen beschaffen. Durch eigene Entwicklung oder Zukauf. Z.B. aus Nord-Korea oder dem zerfallenden Pakistan.

Das Ergebnis wäre ein atomares Wettrüsten in der gesamten Region mit unvorhersehbaren Folgen. Nur so viel: In einer Atommacht wie Pakistan sympathisieren immer mehr Offiziere mit den Ideen der Taliban.
Das alles steht auf dem Spiel, wenn der Westen darüber nachdenkt, mit Syrien den ersten Dominostein in der Region zu kippen.

Um dieses mögliche, und sehr, sehr wahrscheinliche, Szenario zu verschleiern, lügt die US-Regierung, dass sich die Balken biegen und spricht von einem „kurzen“ Krieg. So kurz wie in Vietnam? Oder im Irak?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-obama-gibt-assad-schuld-an-giftgas-masssaker-a-919166.html

Auch der frühere amerikanische Außenminister Colin Powell gab - zwei Jahre nach seinem GO für den illegalen Angriffskrieg gegen den Irak- öffentlich zu, dieses GO als einen Schandfleck seiner Kariere zu betrachten.
Er war es, der sich aufgrund gefälschter Beweise der US-Geheimdienste für eine militärische Endlösung Saddam Husseins im Irak stark gemacht hatte.
http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/irak-krieg-powell-schandfleck-meiner-karriere-1255325.html

Powell wurde getäuscht und benutzt. Wie auch wir im Fall Syrien getäuscht und benutzt werden, um Massenmördern unseren Segen zu geben, die sich als Menschenrechtsaktivisten verkleidet haben. Im Auftrag. Der US-Eliten.

Diese Eliten haben auch im Irak flächendeckend Uran-Munition eingesetzt. Eine Massenvernichtungswaffe mit der Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren, die, erst einmal angewendet, nie wieder aus der Umwelt entfernt werden kann und schon heute unzählige Menschen mit tödlichen Missbildungen produziert hat und produziert. Jeden Tag werden im Irak Kinder, die von US-amerikanischer Uranmunition verseucht wurden, die vor über zehn Jahren zum Einsatz kam, mit deformierten Körpern geboren und sterben. Ein Kriegsverbrechen, das nach Den Haag gehört.
http://vimeo.com/32931334


Die Keller im Weißen Haus sind randvoll mit Menschenblut.
Auch ein John Forbes Kerry ist eine machtlose Marionette. Er spricht Fremdtexte in die Kameras, um sie über embeddete Massenmedien in die manipulierten Hirne der NATO-Staaten-Bewohner pressen zu lassen.

Wie verlogen und zugleich gefangen dieser derzeitige Hauptdarsteller im State Department ist, können wir an zwei aktuellen Beispielen aus der Region Middle East erkennen.
Wenn in Syrien Giftgas eingesetzt wurde, und das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Fall, allerdings von den Rebellen, die unter amerikanischem Oberkommando stehen, nimmt der aktuelle US-Außenminister kein Blatt vor den Mund:

„Was wir in der vergangenen Woche in Syrien gesehen haben, schockiert das Bewusstsein der Welt.“

Kerry selber hat dabei überhaupt nichts gesehen. Was man ihm vorlegt hat, waren Bilder, die Leichenberge zeigen, die durch den Einsatz des Nervengases Sarin entstanden sein sollen.

Denken wir logisch.

Warum sollte ausgerechnet Assad dieses Gas einsetzen? Das wäre nicht-politischer Selbstmord.

http://www.sueddeutsche.de/politik/moeglicher-giftgaseinsatz-in-syrien-oder-doch-eine-kalkulierte-provokation-der-rebellen-1.1757317

Assad weiß nur zu genau, dass die USA einen solchen Grund suchen, handeln zu „müssen“, um die Restwelt mit ins Boot eines weiteren Angriffskrieges zu holen.
Assad weiß aber auch, dass beim Einsatz von Sarin sowohl die russische als auch die iranische Führung ihn fallen lassen würde wie eine frisch abgefeuerte Patronenhülse.

Ja, es gab Sarin in Syrien. Aber es wurde von den Rebellen eingesetzt. Wer trägt hierfür die Verantwortung? Nun, diejenigen, die die Rebellen ausgebildet und über die syrische Grenze geschickt haben. Also die USA. Eltern haften für ihre Kinder. Kriegstreiber haften für ihre Söldner.
Also, nochmal: Amerikanische Verbündete haben in Syrien Nervengas eingesetzt. Die USA sind mitverantwortlich, dass Nervengas eingesetzt wurde. Nicht zum ersten Mal, wie wir aus Vietnam wissen.

Auch der Außenminister der russischen Föderation, Sergei Lawrow, hat dieses perfide Spiel durchschaut und warnt vor den Konsequenzen.
http://german.ruvr.ru/news/2013_07_10/Lawrow-Geschosse-mit-Sarin-in-Syrien-wurden-auf-durch-Opposition-kontrolliertem-Gebiet-produziert-1702/


John Kerry jedenfalls weiß - unmittelbar nach dem nicht bewiesenen Vorwurf, dass es Assad war, der das Nervengas eingesetzt hat - was zu tun ist. Für ihn ist ein Militärschlag gegen Syrien unumgänglich. Quasi erste Bürgerpflicht.
http://www.format.at/articles/1335/931/364959/us-militaerschlag-syrien

Derselbe John Kerry lässt sich Tage zuvor dann von der israelischen Apartheitsregierung vorführen, als diese verkündete, auch weiterhin internationales Recht mit Füssen zu treten und in den besetzten Gebieten Siedlungen zu bauen.
http://www.taz.de/!121658/

Was hat A, also Apartheidsstaat Israel, mit B, Syrien zu tun?

Syrien, ein Land, das dank massiver Manipulation von außen kurz vor dem Zerfall steht.

Nun, Syrien und Israel haben eine gemeinsame Grenze, und die dort gelegenen syrischen Golan-Höhen werden von den Israelis seit Jahrzehnten besetzt. Das soll nicht nur so bleiben, das soll noch gesteigert werden.
http://www.sueddeutsche.de/politik/golanhoehen-israel-beschiesst-syrischen-armeeposten-1.1748482

Israel, der einzige Staat der Welt ohne fest definierte Grenzen, braucht Platz. Er will expandieren, und da ist Syrien eine naheliegende Option.
http://tinyurl.com/qb4ehlb

Geopolitik. Erdacht in den USA. Umgesetzt in Middle East. Und John Forbes Kerry spielt den Empörten, würde aber im Falle des rassistischen Apartheidsstaates Israel, niemals auf die Idee kommen, sofortige Konsequenzen zu fordern.
http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-die-israelische-apartheid,1472602,11232932.html

Warum auch? Die israelische Außenpolitik verfährt nach dem Prinzip böser Bulle / guter Bulle. All das ist ein abgekartetes Spiel, und Kerry spielt mit gezinkten Karten.
http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/john-kerry-zu-den-israelischen-bauplaenen?id=2b6fbd25-a3f1-4201-8a1e-ca80352f79b0

Wie verlogen das alles ist, kann man schon daran erkennen, dass US-Außenminister John Forbes Kerry alles, was er gedenkt, später vor Kameras von sich zu geben, zuvor mit der israelischen Lobby-Vereinigung in den USA, der AIPAC, abstimmt. Da ist es natürlich sehr praktisch, dass Kerry bei AIPAC auch Mitglied ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/American_Israel_Public_Affairs_Committee

Kerry ist in allen Fragen, was die US-Außenpolitik in Middle East - und damit auch in Syrien - angeht, in etwa so neutral wie Ferdinand Piëch, wenn man ihn nach der Expansionspolitik von VW in China fragte und danach, ob mehr Verbrennungsmotoren nicht das Klima belasteten.
http://tinyurl.com/qbsjy6d

Das alles sollte Basiswissen sein, vermittelt von GEZ-finanzierten Medien. Aber ist das so? Wir wissen, dass dem nicht so ist, dass die Kakophonie auch an den Stammtischen der Leser von Nachrichtenmagazinen ein unerträgliches Maß angenommen hat. Gefährliches Halbwissen, gepaart mit einem Uni-Abschluss. Die Stammkunden der meisten seriösen Tageszeitungen kennen weder Teile des Werks von Brzezinski,
http://tinyurl.com/oqkkjut

noch haben sie den Namen des britischen Strategen Halford MacKinder je gehört.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html

Man kann es trotz oder gerade wegen dieser völligen Ahnungslosigkeit weit bringen. Auch in der BRD. Westerwilli, Berufswunsch Außenminister mit Außenkenntnis, ist geradezu ein Paradebeispiel dafür.

Je mehr ihm der Überblick fehlt, desto geschliffener formuliert er. Es geht bei diesen Formulierungen nie um den Inhalt. Es geht ausschließlich darum, nichts von sich zu geben, was die eigene Kariere gefährden oder jäh beenden könnte. Westerwelles Auftritt dieser Tage zur Causa Syrien muss man als Bewerbung für sein nächstes Amt verstehen. Europarat?

Hier spricht ein furchtbar schlechter Schauspieler zu uns.
http://www.youtube.com/watch?v=p3F11oLNs10
Westerwelle ist mit seinem Auftritt am 26. August zu Syrien Anwärter auf die "Goldene Himbeere".
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Himbeere

Ähnlich verlogen, nur mit deutlich perfiderer DNA, ist die Haltung des britischen Staatsschauspielers und Außenministers William Hague zu verstehen. Der Mann ist so geil auf Krieg, dass er persönlich, auch ohne einstimmiges Votum des Weltsicherheitsrates, Syrien mit einem soliden Bombenteppich beglücken möchte. Für ihn ist es legitim, abertausende Syrer zu vernichten, um den Gastod an hunderten von ihnen zu rächen.
http://www.fr-online.de/politik/syrien-briten-bereiten-militaer-einsatz-in-syrien-vor,1472596,24129536.html

Der Boss des britischen Außenministers heißt dann immer noch James Cameron und besuchte dieser Tage die britische Zeitung The Guardian, um Chefredakteur Alan Rusbridger im Keller des Verlages zu zwingen, Computer und Festplatten zu zerstören.
http://www.tagesschau.de/ausland/guardian-gchq108.html

Auf diesen Datenträgern vermutete der britische Premier weitere enthüllende Informationen über die illegalen Aktivitäten seines Geheimdienstes GCHQ und dessen Partner NSA. Der Partner des Guardian-Journalisten Glenn Greenwald wurde parallel dazu auf dem Flughafen in London festgehalten.
http://tinyurl.com/o3jahp6

Der Guardian ist die Zeitung, an die sich Edward Snowden wandte, um über die Verbrechen der demokratischen Geheimdienste auszupacken.

Willkommen im Westen.

Menschenrechtsaktivist Edward Snowden, der die Welt auf die Verbrechen der NSA nicht nur an amerikanischen Bürgerrechten aufmerksam machte, blieb nichts anderes übrig, als die Flucht nach Osten, Moskau, anzutreten, um hier völlig abgeschirmt den großen Rest seines zukünftigen Lebens zu verbringen, während Cameron, obwohl er mit seiner Attacke gegen die freie Presse DIE rote Linie der Demokratie überschritt, immer noch auf freiem Fuß ist.
Verbrechen lohnt sich! Es kommt nur auf die Höhe der Hierachieleiter an, von der aus das Verbrechen verübt oder in Auftrag gegeben wurde.

Polemikschalter on:

Hätte Adolf Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen, würde heute jede zweite Prachtstraße in Europa seinen Namen tragen. Und in den USA gäbe es, wenn man mit Hitler Cash machen könnte, Hitler-Highways.

Polemikschalter off.


Zurück zu Philip Agee. Dem Mann, der mit seinem Arbeitgeber CIA in den 70ern final brach, um, wie heute Edward Snowden, als Staatsfeind Nr. 1 weltweit gejagt zu werden. Sein Ausstieg hatte mit der Endscheidung des Olympischen Komitees am 18.Oktober 1963 in Baden-Baden zu tun.

Die Spiele, so entschied man im Schwarzwald, sollten für das Jahr '68 in Mexiko City ausgetragen werden. Mitbewerber Detroit, Lyon und Buenos Aires gingen leer aus.
Mexiko hatte also 5 Jahre Zeit, sich auf die Olympiade vorzubereiten. Tat dies auch. Es wurden hunderte von Millionen in den Bau und die Infrastruktur von Olympiagebäuden investiert.

Der große Rest von Mexiko blieb aber ein Dritte Welt-Land. Hohe Kindersterblichkeit. Marodes Gesundheitssystem. Keine echte Pressefreiheit. Maximale Korruption. Polizeigewalt. Und Löhne, die den größten Teil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze hielten.
Gewerkschaftsmitglied zu sein, oder organisierter Student, war in Mexiko der 60er Jahre eine verdammt riskante Angelegenheit. Es wurde nicht gern gesehen. Vor allem nicht von den US-amerikanischen Konzernen, die in Mexiko, also direkt vor der amerikanischen Haustür, die Menschen des Landes ausbeuteten und im Gegenzug die mexikanische Politclique „unterstützen“.

Z.B. mit Aktivitäten der CIA hinter den Kulissen. Terrormanagement. Auch Philip Agee wurde deshalb nach Mexiko entsandt. Es kam während der Vorbereitungen auf die Olympiade zu Großdemonstrationen gegen das Establishment. Als kommunistische Ideale offen an Einfluss gewannen, ließ die US-Supermarionette, der mexikanische Präsident Gustavo Diaz Ordaz, die Muskeln spielen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gustavo_Díaz_Ordaz
Er sorgte für die von den USA in jedem Dritte Welt-Land bevorzugte „Stabilität um jeden Preis“. Es kam zum Massaker Tlateloco, bei dem hunderte friedlich protestierender Studenten und Otto-Normalbürger eiskalt erschossen wurden.
http://www.stern.de/politik/ausland/mexiko-1968-das-blutbad-vor-olympia-619161.html

Zehn Tage später eröffneten die Olympischen Spiele, als ob nichts gewesen wäre. Als ob nicht im Vorfeld gerade 335 Menschen durch den Gastgeber der Spiele ermordet wurden.
Für Philip Agee, der als CIA-Agent von der Nähe des mexikanischen Präsidenten zur CIA wusste, dem also klar war, dass dieser Massenmord durch Ordaz vom amerikanischen Geheimdienst als stabilisierende Aktion gebilligt, vielleicht sogar angeordnet worden war, für Agee wurde dieses brutale Vorgehen gegen legitime Bürgerrechte zu einem Schlüsselerlebnis.

Er stieg aus der „Firma“ aus, schrieb sein CIA-Tagebuch, das zum Bestseller wurde, und flüchtete erst mal nach Hamburg.
Agee ist lange tot. Er starb auf Kuba. Dennoch können wir aus dem, was er damals schrieb, eine Menge über das Hier und Jetzt lernen.

Die amerikanischen Eliten gehen über Leichen. Ihnen ist kein Trick zu perfide, kein Verbrechen zu abscheulich, das zu begehen sie nicht in Betracht ziehen würden.
Hauptsache, das Endziel, der Endsieg über den noch nicht amerikanisierten Teil der Welt, kann weiter vorangetrieben werden.

Die amerikanischen Eliten denken und handeln über den Zeitraum von Dekaden. 25 bis 50 Jahre sind Standard. Meist mehr. Es kommt deshalb überhaupt nicht auf die aktuell agierenden Personen an.
Die amerikanischen Eliten, quasi die Studiobosse des politischen Hollywood, sind auf die "George Clooneys" der jeweiligen Dekade überhaupt nicht angewiesen.

A wird durch B ersetzt.

Was nie ersetzt wird, ist das Motiv hinter den Inhalten. Die Botschaft, die mit dem genreangepassten Blockbustern in die Lichtspielhäuser kommt. Diese Lichtspielhäuser nennt der amerikanische Journalist "Nachrichtengeschäft". Denn es ist ein Geschäft. Hier wird nachgerichtet, was sonst aus dem Ruder laufen könnte.

Z.B. eigenständiges Denken. Das Dechiffrieren von manipulierten Inhalten. Beweisen. Zeugen.
Selbst wenn offensichtlich wird, dass Person X wissentlich gelogen hat, da sie es selber zugibt, wie Donald Rumsfeld bezüglich des Irak,
http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-krieg-amerikanische-regierung-legte-falsche-beweise-vor-a-256539.html
geht auch unsere Bundeskanzlerin zur Tagesordnung über und spult ihren Pentagon-Text ab. Sie fordert wegen Syrien eine Reaktion.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-08/syrien-gitgas-bundesregierung-merkel

Wo war diese Forderung, als bekannt wurde, dass die USA - also jenes Land, das aktuell vorgibt, wenn nötig, auch im Alleingang in Syrien mit Marschflugkörpern für Frieden und Freiheit zu sorgen - im Irak ein ganzes Folternetzwerk installiert hatte? Und emsig betrieb.
2005 konnte man das schon in der New York Times lesen.
http://www.nytimes.com/2005/05/01/magazine/01ARMY.html?pagewanted=all&position&_r=2&

Wenig später, 2013!, sickerte diese Information auch zum SPIEGEL durch. Wurde also in Deutsch abgedruckt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/geheimgefaengnisse-us-veteranen-bauten-folternetz-im-irak-auf-a-887331.html

Reaktion im Kanzleramt? Fehlanzeige.

Zweifel bezüglich derer, die jetzt die Informationen über den Status quo in Syrien beschafft haben, nämlich ausschließlich US-Geheimdienste, allen voran die NSA? Fehlanzeige.
Angela Merkel wird mit Steuergeldern bezahlt, aber sie arbeitet vorwiegend als Lobbyistin. Z.B. für die deutsche Rüstungsindustrie, vor allem, wenn diese ausgerechnet in das Pulverfass Golfregion verkaufen möchte.
http://www.sueddeutsche.de/politik/ausfuhrgenehmigungen-im-ersten-halbjahr-deutsche-waffenexporte-in-die-golfregion-boomen-1.1740491

Oder sie vertritt die Interessen amerikanischer Eliten. Auf allen Gebieten, die man ihr zuweist.

Weltweite Überwachung:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zur-nsa-affaere-merkel-fluechtet-sich-in-phrasen-a-912048.html

Verbrecherische Geopolitik:
http://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/um-der-staatsraeson-willen

Energie-Mafia:
http://tinyurl.com/oj7yhkg

Agrartechnologie-Terror :
http://harald-ebner.de/startseite/startseite-volltextansicht/article/foerderung_fuer_monsanto_bundesregierung_hat_keine_einwaende/

Da wir gerade bei Monsanto sind. Monsanto ist einer der größten Produzenten von Saatgut weltweit. Sein Top-Produkt ist dabei Terminator-Saatgut. Saatgut also, bei dem es dem Konzern gelungen ist, das wesentlichste Merkmal des Lebens überhaupt, nämlich, sich autark fortzupflanzen, wegzuzüchten. Durch Genmanipulation.
Monsanto Terminator-Saatgut ist quasi unfruchtbar. Es kann nur einmal verwendet werden. Also muss der Bauer sein Saatgut jedes Jahr neu bei Monsanto kaufen oder aber verhungern.

Wer das Saatgut kontrolliert, kontrolliert die Welt. So simpel ist das. Er steuert die Zahl der Bevölkerung in den abhängig geworden Staaten dieser Erde. Denn dort, wo es nicht ausreichend Nahrung gibt, gehen die Geburten zurück oder bleiben ganz aus. Besser getarnten Rassismus hat es nie gegeben.
http://harald-ebner.de/startseite/startseite-volltextansicht/article/foerderung_fuer_monsanto_bundesregierung_hat_keine_einwaende/
Einer der Hauptaktionäre von Monsanto ist Microsoftonkel Bill Gates.

Richtig groß geworden ist die Firma Monsanto mit Giften. Agrogiften. Im Volksmund verharmlosend "Unkrautvernichtungsmittel" genannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

Der größte Teil dieser unkrautvernichtenden Gifte basiert aber auf dem Know How zur Herstellung von Chemiewaffen, die für den Einsatz im Krieg erfunden wurden. Und hier schließt sich der Kreis.

US-Eliten, Deutschland, Syrien. Giftgas.

Wenn jemand im ganz großen Stil und über Jahre Giftgas bei der Kriegsführung eingesetzt hat, dann sind das die USA. Der bekannteste Ort dieses Kriegsverbrechens ist Vietnam.
Als die USA erkennen mussten, dass sie im Dschungel Vietnams im wahrsten Sinne des Wortes den Feind vor lauter Bäumen nicht erkennen konnten, setzten sie das Entlaubungsgift Agent Orange ein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange

Agent Orange führte in Vietnam nicht zum Sieg über den Vietkong. Aber es zerstörte dafür das Leben von tausenden Zivilisten, aber auch von späteren US-Veteranen. Diese Zerstörung hält bis in unsere Tage an, denn Agent Orange enthält die tödlichste Substanz überhaupt. DIOXIN.
Dioxin ist ein Nervengift. Erst einmal in die Umwelt frei gesetzt, schädigt es das Erbgut nachhaltig bis in unsere Tage. Noch immer kommen in Vietnam Kinder zu Welt, die ihr Leben lang unter Verstümmelungen oder Missbildungen zu leiden haben. Dank DIOXIN. Einem Nervengas. Großzügig versprüht, via amerikanische Militärflugzeuge. Alles Gute kommt von oben.

http://www.agentorange-vietnam.org/

Dioxin wirkt also bis heute. Oder, um es direkter zu sagen: Die USA, die dieser Tage Syrien unterstellen, Nervengift eingesetzt zu haben, sind mit Abstand die größten Anwender von Nervengas in der Geschichte der Menschheit.
Bis heute haben die USA für dieses Verbrechen in Vietnam keine Entschädigung bezahlt. Sie mussten sich nie vor einem internationalen Gerichtshof verantworten.

Aber selbst der - zu Unrecht als liberal geltende - US-Präsident und Zigarren-Fetischist Bill Clinton war während seiner Amtszeit so dreist, den Vietnamesen gegenüber zu behaupten, die USA hätten in Vietnam genau so gelitten wie die Vietnamesen. So gab es dann während seines Besuches vor Ort auch kein einziges Wort der Entschuldigung.
http://www.shortnews.de/id/148196/clinton-auf-vietnam-besuch-kein-wort-der-entschuldigung

Auch für die Firma Monsanto hat sich die Beteiligung an Kriegsverbrechen durch die Produktion von Agent Orange gelohnt. Finanziell sowieso, aber auch politisch. Und unter Barack Obama ist es dem Hersteller von Pestiziden und genmanipuliertem Saatgut gelungen, gleich drei wichtige Ämter in der Regierung zu ergattern.
So wurde Monsanto-Vize-Präsident Michael Taylor oberster Experte für Lebensmittelsicherheit in den USA. Er bekam den Chefsessel bei der entsprechenden Behörde. Der FDA.
http://www.sein.de/news/2009/oktober/obama-setzt-auf-monsanto.html

Taylor gehörte in der Vergangenheit zahlreichen Think Tanks an, die gern auch von der Rockefeller-Foundation finanziert, und damit politisch ausgerichtet, wurden.
Und was hat das jetzt mit der BRD zu tun?
Nun, so verlogen die US-Politik bezüglich des Einsatzes von Nervengift in Syrien auch ist, so verschlagen der US-Konzern Monsanto im Auftrag der US-Eliten Massenvernichtungsmittel produzierte, so ekelhaft ist dabei der Versuch Deutschlands, so zu tun, als sein das eben Wild-West-Politik "Made in USA", die man akzeptieren, aber ja nicht kommentiere müsse.



Kaum jemandem ist nämlich bekannt, dass Monsanto bei der Produktion von Agent Orange nicht alleine war. Der Konzern gründete für das „Gasgeschäft“ mit Agent Orange extra die Produktionsfirma MOBAY.


Eine Wortschöpfung aus MOnsanto und BAYer !
http://en.wikipedia.org/wiki/Mobay
Monsanto und Bayer waren deshalb in Vietnam beide an Kriegsverbrechen beteiligt. Die chemische Industrie in der BRD kann sich darauf verlassen, dass auch die aktuelle Besetzung im Kanzleramt alles dafür tun wird, um diese belastenden Fakten nie in das Bewusstsein der Massen dringen zu lassen. Schon gar nicht, wenn Wahlen anstehen.
Wie weit man in Deutschland immer schon bereit war, chemische Produkte für jeden zu produzieren, der dafür zu zahlen bereit war, wissen wir aus der eigenen Geschichte. Ob Aspirin oder Zyklon B – Hauptsache, die Kasse stimmt. Auch, oder gerade, bei Bayer. Oder sollte man Buy-er schreiben?
http://www.jungewelt.de/2013/07-31/060.php

Bayer ist ein Aktienunternehmen. Wem gehört dieses Unternehmen. Heute? Denen, die das Geld hatten, sich die Aktienmehrheit zu sichern, um auch diesen Chemiegiganten als Tool zu ge- oder besser missbrauchen. Alles klar?!
Es geht in diesem System immer und überall nur um Machterhalt durch Wachstum. Am Ende steht die Monopolstellung auf allen Gebieten.

Diese Monopolstellung fußt im Wesentlichen auf vier Säulen: Energie, Rüstung, Finanzwirtschaft, Informationskontrolle.
Das Headquarter der Hochfinanz finden wir in…? Den USA.
Das Headquarter der Rüstungstechnologie finden wir in…? Den USA
Alle Leitmedien in den NATO-Staaten werden bei den großen Themen als reine Abspielkanäle der US-Behörden missbraucht. Die US-PR hat sauberen Journalismus ersetzt.
Und die großen Energieversorger im Westen? Wo haben die ihre Firmenzentralen? Na?


Was aber hält diese Politik wie ein unsichtbarer Überbau zusammen? Wo ist der „moralische“ gemeinsame Nenner, der uns, die Schafe, kollektiv achselzuckend zuschauen lässt?

Weshalb haben die meisten Bürger im Kapitalismus das Gefühl, dass auch, wenn es jetzt Syrien an den Kragen geht, das zwar irgendwie bedauerlich sei, aber eben der Lauf der Welt?! Geradezu überfällig.

Nun die Antwort ist simpel. Rassismus.
Wir alle sind im Kern immer noch Rassisten. Wir verstecken unseren Rassismus hinter der Aufgabe, die Restwelt „entwickeln“ zu müssen. Entwicklungshilfe ist für uns eine Form von gelebtem Christentum, das vor allem auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes abzielt.
Entwickelt ist ein Land für uns dann aber nur, wenn man dort, überspitzt gesagt, englisch spricht, es einen Drive-Inn für McDonalds und Coke gibt, und wir eine Zentralbank installieren KONTEN.

Diese Art, die Welt in entwickelt und unterentwickelt einzuteilen, basiert auf der DNA des Kolonialisten.
Wir sind Kolonialisten. Immer noch. Wir betreten alle nicht-christlichen Länder, oder alle nicht-jüdischen Viertel, mit einer Mischung aus Mitleid und Ekel.

Sollten wir dann wider Erwarten eine Kultur antreffen, die unserer nicht nur ebenbürtig ist, sondern diese in vielen, wenn auch nicht in allen, Teilen toppt, ihr überlegen ist, regt sich bei uns unterbewusst Angst, den wir als Neid erleben.
Neid, der in uns und vor uns selber zu Mitleid verwandelt wird. Wir gönnen dritten (Weltbürgern) nichts. Nicht einmal ihre eigene Identität.

Das größte Verbrechen derer, die wir aus „humanitären“ Gründen bombardieren, ist, dass sie es wagen, anders zu sein als wir. Sie sollen uns nachäffen. Dann könnten wir auch hier Copyrights geltend machen, die vor allem unserem Ego dienen.

Wie erbärmlich müssen wir sein, dass wir es Ländern wie Syrien, die über eine jahrtausendealte Kultur verfügen, nicht gönnen, es nicht ertragen können, dass diese an ihrer eigenen Identität festhalten? Aleppo ist 5000 Jahre alt. Wir lassen es in Schutt und Asche legen. Wer ist hier primitiv?
Man kann nur den Hut ziehen vor der Kraft all jener Staaten, die sich für den Koran als Basisreligion entschieden haben und daran festhalten, obwohl wir, die Wessis, mit Fake-christlichem Background seit Jahrzehnten nichts besseres zu tun haben, als vor allem im Orient, aber eben nicht nur da, Stichwort Südamerika, zu morden, zu brandschatzen und zu rauben.
Wie geht das zusammen mit den Zehn Geboten? Sag es mir!
http://www.ekd.de/glauben/zehn_gebote.html

Warum man uns in all diesen Ländern nicht endlich folgen will, warum man unsere Moral als verlogen, bigott und bösartig erkannt hat, liegt auf der Hand.
Unser eigenes Tun ist der überzeugendste Beweis dafür, dass unsere Un-Kultur nicht erstrebenswert sein kann. Wir sind derart arrogant und verblendet, dass wir mal eben 500.000 tote Kleinkinder im Irak als Kollateralschaden in Kauf nehmen.
http://www.youtube.com/watch?v=omnskeu-puE
Wir sind so unglaublich bösartig und degeneriert, dass wir Anne Will in der gleichnamigen Unterhaltungsshow am 28.8.2013 die Frage stellen lassen:

Syrien vor dem Angriff - bringen diese Bomben den Frieden?
http://daserste.ndr.de/annewill/index.html

Zynischer, ekelhafter, bösartiger geht es nicht mehr. Haben Bomben je den Frieden gebracht? Oder haben sie ihn, im Gegenteil, über Jahrzehnte unmöglich werden lassen?
Jeden, der vor TV-Kameras als Gast oder Moderatorenclown einen Krieg für bitter, aber unumgänglich hält, sollte man unmittelbar im Anschluss an diese Aussage in ein Flugzeug packen und direkt mit dem Fallschirm über dem zu bombardierenden Gebiet absetzen. Er soll spüren, wie Freiheit sich anfühlt, die mit amerikanischen Bunkerbrechern zugestellt wird.

Anne will dann nur noch zu Mutti. Wetten, dass?
http://tinyurl.com/neso7dr

Alles, was unseren PR-Strategen dieser Tage den Schlaf raubt, ist die Frage, ob Syrien im Wahlkampf nicht die Prognosen verhagelt. Uns sind die zu erwartenden Toten in Syrien, das Chaos im Anschluss, egal. Verschüttete Kinder? Amputationen ohne Narkose? Na, und? Wir haben keinen Respekt. Wir haben keinen Respekt vor dem Leben an sich.
Was uns, die wir das alles wissen, außerdem fehlt, ist Zivilcourage. Wir haben, anders als die Sportler 1968 in Mexiko, nicht den Mumm, uns mit einer Geste des Widerstandes gerade hinzustellen. Der durchgestreckte Arm mit der geballten Faust. Eine Geste, die aber nicht nur gegen, sondern vor allem FÜR etwas gekämpft hat.
Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit.
http://tinyurl.com/ox8wn6b

Barack Obama hat diese Geste, und damit diese Werte, verraten. Wer darüber ernsthaft verwundert ist, nur weil der aktuelle US-Präsident schwarz ist, ist selber ein Rassist.
Warum muss man weiß sein, um elementare Werte zu verraten? Oder anders: Schützt ein dunkler Teint davor, sich korrumpieren zu lassen? Der Black Power-Aktivist und US-Sprinter John Carlos gab 2008 der ZEIT ein Interview über seine Hoffnung auf echten Change. Change, den er mit Barack Obama als Präsidenten verband.
http://www.zeit.de/online/2008/42/olympia-blackpower-john-carlos-interview

Ob Carlos heute anders über den Drohnenkönig denkt?
http://www.tagesspiegel.de/politik/im-blick-todesurteile-immer-dienstags/6703118.html

Den Friedensnobelpreisträger, der mehr Journalisten aus dem Verkehr ziehen ließ, als seine sechs Vorgänger zusammen?
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/pressefreiheit-in-den-usa-regierung-bekaempft-whistleblower-a-912522.html

Wir, der christlich-jüdisch geprägte Westen, das System, das NATO-Geheimarmeen selbst gegen die eigene Bevölkerung einsetzt,
http://www.youtube.com/watch?v=8tJx_jxrdVk
wir sind und bleiben rassistische Kolonialisten. Wir unterscheiden immer noch in Herrenrasse und Untermenschen.

Untermenschen sind aktuell vor allem Menschen, denen man eine spirituelle Verbindung zu Allah unterstellt. Warum nicht bekämpfen, ausbeuten, ausrotten?

Weißer Phosphor, großflächig über einem extrem dicht besiedelten Flüchtlingsgebiet wie dem GAZA-Streifen versprüht, warum nicht!? Es trifft ja nur Moslems.
http://www.hrw.org/de/news/2009/03/25/israel-einsatz-von-wei-em-phosphor-eindeutig-kriegsverbrechen

Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Dazu hätte der Aggressor ja Menschen töten müssen! Aber sind Moslems wirklich Menschen?

Diese rassistische Kolonialdenke, die 93% von uns mit den Achseln zucken lässt, macht dabei einen entscheidenden Denkfehler. Sie geht davon aus, dass die Eliten das, was sie ja erst mit unser Hilfe tun können, dass diese Eliten das für UNS tun.

Dem ist überhaupt nicht so. Wenn die US-Eliten und ihre Oligarchen in den angeschlossen Satellitenstaaten mit den aktuellen Opfern durch sind, wenden sie sich uns zu. Um uns zu Opfern zu machen, sofern wir es nicht schon sind.

Auch wir sind für die Eliten Abschaum. Menschenmüll. Pack, das nur knappe Ressourcen verbraucht. Auch wir müssen „reduziert“ werden. Und wir werden reduziert werden.

Das ist das eigentlich Perverse an unserer Situation. Wir gehen immer noch davon aus, dass eine Führung, die keinen Respekt vor dem Leben an sich hat, plötzlich humanistische Züge entwickelt, wenn es darum geht, wie mit UNS, den Haussklaven im Inland, zu verfahren sei.

Wer hier auf Milde hofft, geht auch davon aus, dass Größenwahn menschliche Größe produziert.

Der Rassismus, der uns heute geradezu schadenfroh zusehen lässt, wie wieder arabische Bevölkerungen aufeinander gehetzt und abgeschlachtet werden, ist der Rassismus des Kolonialisten.

Wir, die halbintellektuellen SPIGEL-Leser, sind im Kern genau so verroht und frustriert über unsere Situation, wie die Anwohner in einem Berliner Unterschichtenviertel, das dieser Tage Front machte, als es um die Unterbringung von Asylbewerbern ging. Endlich auch mal nach unten treten. Statt immer nur selber den Kopf hin zu halten.

Das Hamburger Nachrichtenmagazin titelte, in der Hoffnung, politisch korrekt zu liegen: „Die Ausländerfeinde von Berlin“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berliner-asylbewerberheim-in-hellersdorf-proteste-von-pro-deutschland-a-917845.html

Wer dann direkt vor der Asylunterkunft in Berlin stand, dem fielen vor allem Wahlplakate auf, die gern mal eine durchgestrichene Moschee zeigten.
Der Islam als Feindbild. Deutschland 2013. Die neuen Juden sind Moslems.

Wann immer der SPIEGEL die letzen Jahre über den Islam oder den Koran eine Titelstory brachte, wählte er als Hintergrund schwarz.

http://tinyurl.com/ad8fbus

http://tinyurl.com/qzjbv2t

http://tinyurl.com/owyfhwf

Und zu den Hausjournalisten zählen über Jahrzehnte der Berufsrassist und an Islamophobie leidende Schreibtischtäter H.M. Breivik, der u.a. mit Ralph Giordano und Thilo Sarrazin glaubt erkannt zu haben, dass das Hauptproblem der Menschheit nicht die ungerechte Verteilung von allem ist, sondern der Islam.

http://brandsaetze.blogsport.de/hintergrund/

Wir alle sind immer noch Kolonialisten und Kolonialisten können es nicht ertragen, wenn die ehemalig Kolonisierten zu ihren Sklavenhaltern aufschließen. Sie vielleicht sogar hinter sich lassen. Wenn aus ehemaligen Tellerwäschern eigenständige Millionäre werden. Autobesitzer, statt Menschen, die darauf angewiesen sind, dass wir ihnen eine Buslinie einrichten. Mit festen Fahrzeiten. Zu vorher von uns bestimmten Orten.

Der in einem arabischen Land geboren Jude Albert Memmi schrieb als Sozialwissenschaftler und Rassismusforscher diverse Bücher zu diesem Thema. Zum Beispiel: „Der Kolonisator und der Kolonisierte“.

http://tinyurl.com/nddgawt

Dort heißt es treffend.

"Ein Kolonialisierter, der ein Auto fährt, bietet ein Schauspiel. an das der Kolonisator sich NICHT gewöhnen will; er streitet ihm die Normalität ab, wie bei einer Affenpantomime.
Ein Unfall, selbst ein schwerer, der einem Kolonisierten widerfährt, bringt ihn fast zum Lachen. Eine Gewehrsalve in eine Menge von Kolonialisierten nötigt ihn allenfalls zu einem Achselzucken.
http://tinyurl.com/nhrn76y

Im Übrigen erinnert ihn eine eingeborene Mutter, die den Tod ihres Sohnes beweint, oder eine eingeborene Frau, die über ihren Mann trauert, nur undeutlich an den Schmerz einer Mutter oder Gattin.
http://tinyurl.com/odundr6

Diese unkontrollierten Schreie, diese fremdartigen Gesten reichen aus, sein Mitgefühl sofort erstarren zu lassen, sobald es sich regt.“

Das Problem – für uns als Mitglieder eines auf westlichen Werten definierten Systems: Kapitalismus mit rassistischer DNA - ist nicht Syrien. Unser aller Problem ist vor allem, zugeben zu müssen, wie all jene Werte permanent verraten werden, für die der, auf den wir uns final berufen, gestorben ist.

Wir sollten die Kruzis abhängen. Fix.
http://tinyurl.com/optego4