[Presse und Juristen in Formation°]
Wasserturm-Krimi 3. Teil
Betr.: Beteiligung u. Unterstützung der
Demonstration am 15 Mai 16.45 Uhr U-Feldstr.

Kein Mövenpick-Hotel im Wasserturm!
Viele Bäume sind gefällt, die Böschung ist abgeholzt.
Die Investoren machen ernst ­ der Wasserturm im Schanzenpark soll zum Vier-Sterne-Hotel
umgebaut werden. Initiativgruppen und Hamburger BürgerInnen wollen das
verhindern.
Durch den Umbau würde der in Europa größte unter Denkmalschutz stehende Wasserturm
sowie die historische Eisenkonstruktion­mit Doppelwasserbecken im inneren ,­ zerstört.
Kaum jemand kennt das Innere des Turms- wer es sieht ist beindruckt und begeistert!!!
Die Denkmalschutzbehörde entkernt sich sozusagen selbst. Für die Entkernung werden
Mittel des Denkmalschutzes verwendet -das ist in sich schon absurd und eine Posse der
besonderen Art! Wir fordern eine Stiftung und einen Förderverein, sowie das eingreifen des
Bundesamtes und der Bundesstiftung für Denkmalschutz!
Jetzt im Partnerschaftsjahr fürs Wasser unter der Schirmherrschaft des Ersten
Bürgermeister -ist das darüber hinaus die absolut falsche Ziel & Zeichensetzung.
Juristen sind inzwischen der Meinung, das möglicherweise der Straftatbestand der
Rechtsbeugung auch die Hamburger Staatsanwalt beschäftigen müßte.
Ein NormenKontrollverfahren vor dem Verwaltungsgericht soll ebenso eingeleitet werden.
Wir fordern Ole von Beust auch in seiner Eigenschaft als Jurist auf, mit den Investoren zu
reden und die rechtswidrigen Fehlentscheidungen der verantwortlichen Politiker und
Investoren rückgängig zu machen.
Es besteht kein Bebauungsplan -laut Bau-Gesetz darf in einer im Flächennutzungsplan
ausgewiesenen Grünfläche kein gewerbliches Projekt dieser Größenordnung ausgebaut
werden, das hat schon der RA und Notar Herr Voscherau 1990 gewußt und einen Vertrag
ausgehandelt der seinerzeit schon an die ²Grenzen von Machbarkeit² stieß und für großen
öffentlichen Unmut auch bei Juristen sorgte. Dem Anwalt einer der Bürgerinitiativen
namentlich Dr. Mohr wird nun das Recht auf Einsicht in das Baugenehmigungsverfahren
unter fadenscheiniger Begründung verweigert.
Schon aus rechtlichen Gründen sind die Verträge rückgängig zu machen - die Stadt
braucht keine Entschädigung leisten, weil die Bauherren in diesem Fall die Patrizier AG
und die Architekten hätten wissen müssen, dass sie sich u.a. möglicherweise an einer
Rechtsbeugung beteiligen.
Eine Handvoll Menschen hat in nur einem Monat ca. 7 tausend Unterschriften gegen das
Hotel-Vorhaben gesammelt -dieses Bürgerbegehren wurde willkürlich unterlaufen und
ausgehebelt.
Der Schanzenpark eine der meist genutzten Grünanlagen der Stadt und deshalb der absolut
falsche Platz für ein Luxus-Hotel. Hier bereichern sich wenige zum Nachteil vieler.
Schon jetzt sind die Mieten statistisch durch die Aufwertung des Stadtteils rasant
gestiegen und für alte und junge Menschen nicht bezahlbar. Ein Luxus-Hotel würde den
Rest besorgen. Laut einer Erhebung nimmt die Bevölkerungsdichte seit Jahren zu.
Wohlhabendere die sich die gestiegenen Mieten leisten können verdrängen u. zerstören
die gewachsene Bevölkerungsstruktur.
Denn wir brauchen kein Hotel, wir brauchen einen schöneren und lebendigen Park und den
Turm für die Bürgerinnen unserer Stadt - keinen Konzern in Form der Schweizer
Mövenpick-Hotel AG der nur auf den eigenen Vorteil ihrer Großaktionäre bedacht ist!
(Lest/Lesen Sie bitte hierzu die aufschlußreichen Artikel über die Männer im Hintergrund
von Mövenpick in der Januar und April-Ausgabe des Manager Magazin 2004. (Die Artikel
können auch über das Online-Archiv unter dem Stichwort: Möwenpick oder Mövenpick=
sowie Baron August von Finck u. Sohn Luitpold von Finck: im Manager-Magazin abgerufen
werden! = Kathastrophale Mißwirtschaft ²Möwe im SinkFlug², ²Mit Geldsack über die Alpen²
etc,pp)

Bitte kommen Sie -kommt ALLE !, und kegelt die Spekulation mit öffentlichen
Naherholungsgebieten ins Aus!

Mehr Hintergrund-Material unter=
Kontakt: metasynapse@web.de
http://www.metasynapse.de, SOSwasserturm.de
Kontakt: Solita Matthiesen, Tel. 0160-44 44 0 66
Jörg Stange (c/o Ges. für operative Kunst Hamburg, Fachgruppe Bildende Kunst, verd.i)