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       Satzung       
  

 

Satzung

 

Präambel

Das KulturLabor Teutonia versteht sich als ein Forum verschiedener Künstler unterschiedlicher Bereiche. Es ist beabsichtigt, im Rahmen dieses Vereins einen regen Austausch interessierter Künstler und Aktivisten zu ermöglichen, um kulturelle Arbeit zu fördern.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „KulturLabor Teutonia - Hamburg". Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen und dann um den Zusatz „e.V.“ ergänzt.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg (Bundesrepublik Deutschland)

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

    Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege von Kulturarbeit aller Art. Hierzu zählen insbesondere Theater, Pantomime und Performances, HoloArt, Video- + DigitalArt, ObjektArt, Musik, Installationen, Lesungen, Atelierarbeit, sowie alle mit diesem Vereinsziel zu vereinbarenden Aktivitäten. Der Verein veranstaltet oder betreut zudem Ausstellungen von Mitgliedern und befreundeten Künstlern.

1. Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele durch Pflege und Förderung von Kulturarbeit  zum Nutzen der Allgemeinheit.

2. Der Vereinszweck soll unter anderem durch folgende Mittel erreicht werden:

 

Regelmäßige Treffen sowie Informations- und Bildungsveranstaltungen für Künstler

Förderung von Künstlern durch Ausstellungen und  Veranstaltungen

Herausgabe eines E-Mail Newsletters für Mitglieder

Anlage einer Internetseite mit Diskussionsforum

Öffentlichkeitsarbeit rund um kreative Kulturarbeit

Aufbau und Betreuung von Jugendkulturgruppen

Hilfestellung bei Auswahl und Bezug spezieller künstlerischer Utensilien und der Vermittlung von Kontakten

Hilfestellung und Beratung für die Mitglieder bei technischen, praktischen und rechtlichen Fragen  zur Durchführung künstlerischer Projekte, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.

 

3. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke

4. Die Mittel des Vereins werden ausschließlich und unmittelbar zu den satzungsgemäßen Zwecken verwendet. Die Mitglieder erhalten keine unangemessenen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins

5. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Vereinsmitglieder können natürliche oder juristische Personen, Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähige Vereine sowie Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts werden. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

Aktive Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden, die Künstler sind. Über den Status des aktiven Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung, auf Antrag, mit einfacher Mehrheit. Alle anderen Mitglieder sind passive Mitglieder ohne Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung.

 

    1. Die Beitrittserklärung erfolgt schriftlich oder fernschriftlich gegenüber dem Vorstand. Über die Annahme der Beitrittserklärung entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme der Beitrittserklärung.

    2. Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, durch Tod von natürlichen Personen, durch Auflösung und Erlöschen von juristischen Personen, Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähigen Vereinen sowie Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts oder durch Ausschluss. Die Beitragspflicht für das laufende Geschäftsjahr bleibt hiervon unberührt.

    3. Der Austritt wird durch schriftliche Willenserklärung gegenüber dem Vorstand vollzogen.

    4. Die Mitgliederversammlung kann solche Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein oder um die von ihm verfolgten satzungsgemäßen Zwecke erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen, aktiven Mitglieds. Sie sind von Beitragsleistungen befreit.

 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

    1. Die Mitglieder sind berechtigt, die Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.

        2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins zu unterstützen und zu fördern. Sie sind verpflichtet, die festgesetzten Beiträge zu zahlen.

 

§ 5 Ausschluss eines Mitglieds

 

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Vereins schädigt, seinen Beitragsverpflichtungen nicht nachkommt oder wenn ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt.

1. Der Vorstand muss dem auszuschließenden Mitglied den Beschluss in schriftlicher Form unter Angabe von Gründen mitteilen und ihm auf Verlangen eine Anhörung gewähren.

2. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Bis zum Beschluss der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.

 

§ 6 Beitrag

Der Verein erhebt einen Aufnahme- und einen Jahresbeitrag. Das Nähere regelt eine Beitragsordnung, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

Im begründeten Einzelfall kann für ein Mitglied durch Vorstandsbeschluss ein von der Beitragsordnung abweichender Beitrag festgesetzt werden.

 

§ 7 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind:

1.     die Mitgliederversammlung

2.     der Vorstand

3.     der Kultur-Beirat

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

Oberstes Beschlussorgan ist die Mitgliederversammlung. Ihrer Beschlussfassung unterliegen:

 

die Bestätigung zum aktiven Mitglied mit Stimmberechtigung, mittels einfacher Mehrheit

der Entzug der aktiven Mitgliedschaft mittels einfacher Mehrheit

die Genehmigung des Finanzberichtes

die Entlastung des Vorstandes

die Wahl der einzelnen Vorstandsmitglieder

die Bestellung von Finanzprüfern

Satzungsänderungen

die Genehmigung der Beitragsordnung

die Richtlinie über die Erstattung von Reisekosten und Auslagen

Anträge des Vorstandes und der Mitglieder

die Ernennung von Ehrenmitgliedern

die Auflösung des Vereins

 

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens zweijährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluss des Vorstandes abgehalten, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern, oder wenn mindestens zehn Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks schriftlich beantragen.

2. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder fernschriftlich durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen. Hierbei sind die Tagesordnung bekannt zu geben und die nötigen Informationen zugänglich zu machen.

3. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens zehn Tage vor der Mitgliederversammlung bei der Geschäftsstelle einzureichen. Über die Behandlung von Initiativanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung.

4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Gründungsmitglieder anwesend sind oder die Beschlussfähigkeit vor Beschlussfassung nicht angezweifelt wurde.

5. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. In allen anderen Fällen genügt die einfache Mehrheit.

6. Stimmberechtigt sind alle aktiven Vereinsmitglieder, die nicht mit ihren Beitragszahlungen im Verzug sind, und das 16. Lebensjahr vollendet haben.

7. Passive Mitglieder haben ein Rederecht. Juristische Personen, Handelsgesellschaften, nicht rechtsfähige Verein sowie Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts haben zuvor einen Redeberechtigten schriftlich zu benennen.

8. Anträge auf Aberkennung der aktiven Mitgliedschaft sind dem entsprechendem Mitglied zuvor schriftlich mitzuteilen. Dem betreffendem Mitglied ist auf der Mitgliederversammlung eine Stellungnahme erlaubt.

8. Auf Antrag eines Mitglieds ist geheim abzustimmen.

9. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist; das Protokoll ist allen Mitgliedern zugänglich zu machen und auf der nächsten Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen.

 

§ 9 Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern:

dem Präsidenten / der Präsidentin

dem/der Vizepräsidenten/in

dem Schatzmeister

1. Vorstand im Sinne des §26, Abs. 2 BGB sind jeweils 2 Vorstandsmitglieder gemeinsam.

2. Sind mehr als zwei Vorstandsmitglieder dauerhaft an der Ausübung ihres Amtes gehindert, so sind unverzüglich Nachwahlen anzuberaumen.

3. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist zulässig. Damit auch nach Ablauf der Amtsdauer eine ordnungsgemäße gesetzliche Vertretung gesichert ist, bleibt der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt.

4. Der Vorstand ist Dienstvorgesetzter aller vom Verein angestellten Mitarbeiter; er kann diese Aufgabe einem Vorstandsmitglied übertragen.

5. Der Schatzmeister überwacht die Haushaltsführung und verwaltet das Vermögen des Vereins. Er hat auf eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung hinzuwirken. Mit dem Ablauf des Geschäftsjahres stellt er unverzüglich die Abrechnung sowie die Vermögensübersicht und sonstige Unterlagen von wirtschaftlichem Belang den Finanzprüfern des Vereins zur Prüfung zur Verfügung.

6. Die Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig; sie haben Anspruch auf Erstattung notwendiger Auslagen im Rahmen einer von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Richtlinie über die Erstattung von Reisekosten und Auslagen.

7. Der Vorstand wird einen „Kultur-Beirat“ einrichten, der für den Verein beratend und unterstützend tätig wird. In den Kultur-Beirat können auch Nichtmitglieder berufen werden.

8. Zum Vorstand können aktive Mitglieder mit einfacher und passive Mitglieder mit der Dreiviertelmehrheit aller gültigen Stimmen gewählt werden.

 

§ 10 Finanzprüfer

Zur Kontrolle der Haushaltsführung bestellt die Mitgliederversammlung Finanzprüfer. Nach Durchführung ihrer Prüfung erstatten sie dem Vorstand Kenntnis von ihrem Prüfungsergebnis und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.

 Die Finanzprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.

 

§ 11 Projektgruppen Organisation

 

1. Der Verein bildet zur Durchführung seiner Aufgaben regionale, fachliche oder auf die Jugendarbeit ausgerichtete Projektgruppen. Sie bestimmen ihre Organisationsstruktur selbst.

2. Aufgabe der Projektgruppen ist ferner,

regional- oder fachbezogen Kulturschaffende zu fördern oder Projekte durchzuführen

die Entscheidungsfindung im Verein zu fördern und vorzubereiten

Mitglieder für den Verein zu werben

3.    Beabsichtigt eine Projektgruppe, bestimmte Themen oder Aktivitäten mit überregionalem Bezug an die Öffentlichkeit zu tragen, ist dies vorher mit dem Vorstand des Vereins abzustimmen. Die Projektgruppen sollten sich eine Organisationsstruktur geben, die mit dem Vorstand abzustimmen ist.

 

§ 12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines Zweckes fällt das Vereinsvermögen an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Volksbildung.

 

 

 

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